Das hüpfende Halstuch
Zeitung für Wölflinge in der CPD, bis (etwa) 2004 lautete der Titel "Ratsfelsen".

 

Das Pfadfinderbuch
von Dr. Alexander Lion, die Übersetzung des "Scouting for Boys" Baden-Powells.

 

Deputy Camp Chief (DCC)
Der Deputy Camp Chief ist der nationale Lagerleiter, Ausbildungsleiter der Woodbadge-Ausbildung. Er trägt vier Holzperlen/Holzklötzchen an seiner Lederschnur. I.d.R. hat ein (nationaler) Verbandes/Bundes ein oder zwei DCC´s, die die Woodbadgearbeit leiten und verantworten. Sie erhalten Unterstützung von mehreren Assistenz Deputy Camp Chiefs (ADCC).

  

Deutsche Freischar (DF)
Am 30.11.1925 schlossen sich zwei, ehemals aus dem DPB kommenden Bünde, nämlich die Neupfadfinder und der Bund der Ringpfadfinder zum "Großdeutschen Pfadfinderbund" (GDP) zusammen. Ein Jahr später kam noch der Altwandervogel und der "Wandervogel Deutscher Jugendbund" hinzu. Man nannte sich dann "Bund der Wandervögel und Pfadfinder" (der sogenannte BDWuP), ab April 1927 schließlich "Deutsche Freischar". Dadurch waren Wandervögel und Pfadfinder vereint und der Bund umfasste 1930 etwa 12.000 Mitglieder.

 

Deutsche Jungenschaft
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Deutsche Jungenschaft 1.11 (dj 1.11)
Auch: Deutsche Autonome Jungenschaft vom 1.11.1929) 1929 aus der Bündischen Jugend hervorgegangene Jungenschaft, von tusk (Eberhardt Koebel) am 1.11.1929 gegründet (daher der Name).

  

Deutsche Pfadfinder e.V. (DP e.V.)
Am 21.06.1970 gegründeter Dachverband für Pfadfinderbünde, die zuvor den BDP verließen. 1971 Annäherung an den Deutschen Pfadfinderbund (DPB) und dann Gründung des DPV.

  

Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)
Am 07.10.1929 als katholischer Pfadfinderbund in Altenberg offiziell gegründet umfasste sie bereits 1930 etwa 800 Mitglieder in 23 Stämmen, 1931 sollen es schon 2000 Pfadfinder in 180 Stämmen gewesen sein. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendverbänden konnte sich die DPSG in der Nazizeit bis 1938 als "Gemeinschaft Sankt Georg" gegen die Übernahme durch die Hitlerjugend behaupten, da sie unter dem Schutz der Katholischen Kirche stand. Damit lässt sich auch der starke Mitgliederzuwachs bis 1938 begründen (viele Bündische suchten "Schutz" unter dem Dach der DPSG, um weiter aktiv bleiben zu können). Am 06.02.1938 wurde auch diese Gemeinschaft von den Nazis aufgelöst. Nach dem Krieg wurde die Arbeit wieder aufgenommen. In den Jahren zwischen 1965 und 1982 machte die DPSG einige interne Veränderungen (Reformen) durch, die den Verband bis heute prägen. Diese Reformen führten v.a. in der ersten Zeit zu einem starken Mitgliederschwund und begünstigte später z.B. die Gründung der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE).
Die DPSG ist heute der größte Pfadfinderverband in Deutschland mit etwa 120.000 Mitgliedern bundesweit. In ihr können nun auch Pfadfinderinnen Mitglied werden. Sie ist Mitglied im RdP und hat damit auch die internationale Anerkennung durch die WOSM. Sie ist auch Mitglied im Bund der katholischen Jugend (BDKJ). Im kirchlichen Bereich vertreten in der CICS. Zeichen der DPSG ist die Kreuzlilie.

  

Deutscher Bund für Jugendwanderungen (DB)
Jugendbund. Entstand durch Abspaltung vom Altwandervogel (AW) im Jahr 1907. Seine Forderungen an die Wandervogelbewegung waren, das Wandern für alle Stände (Aufnahme von Volksschülern in die Bewegung), die Aufnahme von Mädchen, satzungsmäßiges Verbot von Alkohol und Nikotin und die Wiederherstellung der Einheit der Wandervogelbewegung auf diesen Grundsätzen. Rasche Verbreitung auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Arbeitet intensiv auf die Einigung der Wandervogelbewegung hin. Tritt 1911 dem Verband Deutscher Wandervögel und 1913 geschlossen dem "Wandervogel, Bund für deutsches Jugendwandern, e.V." (Einigungsbund) bei.

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT)
-> Kirchentag

  

Deutscher Pfadfinderbund (DPB)
Gegründet am 18.01.1911 mit Sitz in Berlin. Erster Reichsfeldmeister (Bundesführer) war Maximilan Bayer. Bestimmte bis zum Ende des I. Weltkrieges das Pfadfindertum in Deutschland wesentlich. Geschätzte Mitgliederzahl (1914) etwa 90.000. In der Anfangszeit des Pfadfindertums in Deutschland war die Arbeit eher militaristisch geprägt. Die für Baden-Powell wichtige Übernahme von Verantwortung durch Jugendliche war dadurch nicht möglich. Mit dem Wandervogel hatte das Pfadfindertum damals wenig zu tun. Nach dem I. Weltkrieg nahm die Zahl der Mitglieder im DPB stetig ab. Durch Abspaltung einiger Gruppen entstand eine Vielzahl kleinerer Gruppierungen, von denen die meisten ohne Bedeutung blieben.
Im Jahr 1971 erfolgte eine Annäherung des DPB an den DP e.V. und dann die Gründung des DPV durch die Fusion der beiden Bünde.

  

Deutscher Pfadfinderbund für junge Mädchen e.V.
-> Bund deutscher Pfadfinderinnen

  

Deutscher Pfadfinderbund Mosaik (DPB-M)
Früher "Deutscher Pfadfinderbund Westmark", selbständiger Pfadfinderbund nach 1945. Um das Jahr 1970 hatte er starken Zuwachs durch Gruppen und Stämme, die aus dem Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) austraten und überwechselten.
Im Januar 1988 wurde der Name in "Deutscher Pfadfinderbund Mosaik" geändert. Er ist in vielen Bundesländern vertreten und Mitglied im DPV.

  

Deutscher Pfadfinderring (DPR)
Gegründet am 13.02.1977 in Falkenhagen/Lippe setzt er sich zusammen aus dem DPV, der CPD und der katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE).

  

Deutscher Pfadfinderverband (DPV)
(1) Am 20.10.1929 gegründete Zweckgemeinschaft v.a. zur Vertretung deutscher Pfadfinderbünde gegenüber dem Ausland (Kontakte). Mitglied waren u.a. der Deutsche Pfadfinderbund (DPB) und die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD, damals CP).
(2) Dachverband mehrerer unabhängiger interkonfessioneller Pfadfinderbünde in Deutschland. Entstanden im September 1971 durch die Fusion des DP e.V. mit dem Deutschen Pfadfinderbund (DPB). Der DPB trat bald darauf wieder aus dem DPV aus, der bestehen blieb. Der DPV stellte, ebenso wie der BdP, einen Antrag zur Aufnahme in den RdP bei dessen Neugründung am 01.01.1973, wobei der BdP den Zuschlag bekam. Eine Aufnahme des DPV (als eigenständiger Verband) in den RdP scheiterte bisher am Widerstand der Ringmitglieder (VCP, BdP und DPSG). Der DPV zählt zu den größten Pfadfinderverbänden in Deutschland und ist stärkstes Mitglied im Deutschen Pfadfinderring (DPR).

  

Deutsche Waldjugend (DWJ)
Die Deutsche Waldjugend (DWJ) ist eine Naturschutz-/ Jugendorganisation (formal die Jugendorganisation der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald), deren Mitglieder bundesweit in den Ortsgruppen für die Belange und den Erhalt der Natur eintreten. Aber auch Lager, Fahrten und viele andere Aktivitäten werden durchgeführt, im Stil der heutigen Bündischen Jugend. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Deutschen Wanderjugend (DWJ).

  

Die Blauen Panther
Comicheftserie die 1980 beim Bastei-Verlag alle 14 Tage erschienen ist. Erzählt werden die Abenteuer der Pfadfindersippe "Die Blauen Panther". Jedes Heft kostete damals 2,80 DM und insgesamt sind 22 Hefte erschienen, bevor die Comicserie eingestellt wurde. Mit etwas Glück findet man sie noch auf Flohmärkten und Comic-Börsen. Die Hefte sind sehr schön gezeichnet und lustig zu lesen. Auch merkt man, dass der Autor der Geschichten Pfadfindererfahrung hat, da verschiedenen pfadfinderische Aspekte treffend dargestellt werden.

 

Dienstgemeinschaft der Kreuzpfadfinder
(Als Abkürzung wird häufig DG verwendet) -folgt-

  

Diözesanbüro
Verwaltungsstelle einer Diözese in der DPSG.

  

Diözesanverband
-
> Diözese

  

Diözese
Hauptsächlich in der DPSG verwendete Verwaltungsstufe. Das Gebiet einer Diözese setzt sich aus mehreren Bezirken zusammen und ist einem Bischof zugeordnet (=Bistum).

 

dixi
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Donnerbalken (DoBa)
Verbreitetes Lagerutensil zur Verrichtung notwendiger menschlicher Geschäfte, aus hygienischen Gründen aber immer mehr durch Toilettenanlagen ersetzt. -> Lagerbauten

  

DOMINO
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Dreibock
(1) Ein Dreibock ist nichts anderes wie ein großes aus Baumstämmen gebundenes Dreibein, welches eine Kohte oder Jurte hoch hält. In kleinerer Variante gut als "Dreibein" (oder auch Dreibock) über einer Feuerstelle zu verwenden, an einer Kette hängt dann z.B. ein Hordentopf. Siehe auch Zweibock
(2) Spiel

  

Dreibocksbund
In der Form eines doppelten Achterbundes werden die drei (Holz-) Stangen (Kohtenstangen, oder Dreibock für eine Feuerstelle) "verbunden".

  

Dschungelbuch
Von R. Kipling1894 veröffentlichte geschriebene Sammlung von Erzählungen über einen Menschenjungen (Mowgli), der im indischen Dschungel von Tieren großgezogen wird. Es diente und dient heute noch als Vorlage für die erste Spielidee und Grundlage der Arbeit mit Wichtel/Wölflingen. Einige Begriffe aus dem Dschungelbuch werden heute noch in der Wölflingsarbeit verwendet. Z.B. Akela und Rudel.

  

Dschungelbuchkurs
Fortbildungskurs für Leiterinnen/Leiter von Wichtel-/Wölflingsgruppen (Meuten), bei dem den Teilnehmern sowohl die Spielidee des Dschungelbuches als auch alle anderen relevanten Dinge (Recht, Psychologie,...) vermittelt werden, die für die Leitung von Kindergruppen notwendig sind.