Tatengemeinschaft Christlicher Pfadfinderinnen (TCP)
Pfadfinderinnenbund; entstanden 1922/23; Vorgängerbund des Bundes Christlicher Pfadfinderinnen (BCP). Wurde gegründet von Mutter Riebold.

 

The Scout
wöchentliches erschienenes Pfadfindermagazin. Erstmals erschien das Magazin im April 1908 und erreichte nach einem Jahr bereits eine Auflage von 110.000 Exemplaren.

 

Thing
(1) Mit Thing (germanisch, nordisch) wurden Volks- und Gerichtsversammlungen nach dem alten germanischen Recht bezeichnet.
(2) Eine traditionelle Bezeichnung für eine entsprechende Beratung bei Pfadfinderbünden (im Vereinsrecht für "Vollversammlung"); auf einem Thing wird über wichtige Vorhaben, Ordnungen, Besetzung von Ämtern und über Rechenschaftslegung beraten und abgestimmt.

 

Thingvogt
Gewählter Vorsitzender eines Things.

 

Thinking Day
(jährlich am 22. Februar) Gemeinsamer Geburtstag von Lord Baden-Powell und seiner Frau Olave Clair. Der Thinking Day wird seit 1932 zu Ehren der beiden von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in aller Welt gefeiert. Bei Aktionen und Verkäufen wird Geld gesammelt, welches der WAGGGS zugute kommt, die es wieder für verschiedene Projekte verwendet.

  

Tipke, Matthias
genannt schrobsi (Jungenname Schrobsdorff), stammt von der Heliand-Pfadfinderschaft, überbündisch bekannt wurde er als Sprecher beim Hamburger Singewettstreit (über 10 Jahre Sprecher und Leiter des Vorbereitungskreises; als Nachfolger von wolf und dixi)

 

Tracht
-> Pfadfinderkluft

 

Trangia-Spirituskocher
Weit verbreitetes Kochersystem, das zwei Töpfe, einen Teekessel, eine Pfanne und einen Brennbehälter gleich mit dabei hat. Es ist gut durchdacht, vor allem eine windgeschützte Kochstelle, hat ein relativ kleines Packmaß und eignet sich gut, um auf Fahrten auch mal eine warme Mahlzeit (schnell und ohne viel Aufwand) zubereiten zu können (ideal für max. 3-4 Personen). Durch die vielen Gefäße erübrigt sich ein extra Essgeschirr. Der Trangia ist weit verbreitet, noch erschwinglich und alle Teile können einzeln nachgekauft werden. Besonders für Wanderungen oder Radtouren von 2-3 Personen geeignet - keine typische Ausrüstung von Pfadfindern oder Bündischen.

 

Trupp
Ein Trupp ist ein Zusammenschluss von zwei bis vier Sippen der Jungpfadfinderstufe. In manchen Bünden / Verbänden ist der Trupp eine fester Bestandteil der Arbeit im Stamm. In einigen anderen wird ganz auf diese "Instanz" verzichtet. Die nächste Ebene über der Sippe ist dann schon der Stamm. Das Leitungsteam des Trupps ist der Trupprat.

 

Trupprat
Alle Kornetts / Sippenführer eines Trupps (Junpfadfinderstufe) bilden den Trupprat. dazu kommt ein weiterer Leiter. Der Trupprat koordiniert und plant die Aktivitäten des Trupps. In der Pfadfinderstufe hat der Trupprat die Aufgabe die Arbeit des Trupps fortlaufend zu beraten, Planungsvorschläge zu koordinieren und Entscheidungsgrundlagen für Truppversammlungen zu erarbeiten. Den Vorsitz führt ein vom Trupprat dazu bestimmtes Mitglied.

 

Truppstunde
Bezeichnung der Gruppenstunde für Jungpfadfinder style=> / Pfadfinder (vorausgesetzt die Institution "Trupp" gibt es in einem Stamm). Andernfalls ist es eine Sippenstunde.

 

Truppversammlung
Sie berät und beschließt in allen Angelegenheiten, die den ganzen Trupp betreffen. Zur Versammlung gehören alle Mitglieder des Trupps einschließlich aller Leiter(innen).

 

Tschai
Aus dem Russischem, steht für Tee. Beliebtes heißes Getränk bei den Pfadfindern, das mehr enthält als nur einfach Tee. Die Rezepte für dieses wohlschmeckende Gesöff variieren von Gruppe zu Gruppe und sind oft ein Geheimnis. Eines soll aber gesagt sein: Kein Tschai schmeckt wie der andere und es gibt ihn häufig ohne Alkohol (soweit Kinder und Jugendliche mittrinken), aber auch mit Alkohol (Rotwein, teilweise sogar mit Hochprozentigem). Tschai genießt man ganz rustikal aus einer Pambotscha, Konuss oder Kuksa.

 

Tschaibeschwörung
Recht heidnische aber spaßige Zeremonie: bevor ein Topf mit Tschai getrunken wird. Es gibt verschiedene Bräuche, z.B. wird dazu der "Geist" des Südens, des Nordens, des Ostens und des Westens (= Tschaigeister) lautstark gerufen. Erst wenn die Geister alle im Tschai sind, wird das "Gebräu" an alle verteilt.

 

Tusk
Spitzname von Eberhard Koebel, der die Kohte in der deutschen Jugendbewegung einführte. Tusk gründete die dj 1.11.